1898

An das Wohnhaus des Bauerngehöfts mit Gastwirtschaft von Ferdinand und Rosalie Kietzmann werden der Saal und 2 Zimmer angebaut.

Während der Bauarbeiten erkrankt Rosalie an einer Lungenentzündung an der sie stirbt.

 

1926

Der Sohn Gustav Kietzmann übernimmt den Hof und die Gastwirtschaft. Im gleichen Jahr heiratet er Gerda Voß aus Koldenhof.

Im Saal finden Schützenfeste, Erntefeste, Familienfeiern, Tanzvergnügen usw. statt.

Im 2. Weltkrieg dient er als Lager für die auf dem Sandfeld stationierten Fliegerrekruten, die im Segelfliegen und Fallschirmspringen ausgebildet wurden.

 

1945

Im Februar finden die Flüchtlinge aus Nahausen/Neumark ihr erstes Unterkommen im Saal.

 

1948

Es werden wieder Erntefeste, Maskenbälle und Tanzvergnügen veranstaltet. Sogar Theateraufführungen finden statt mit Laiendarstellern aus dem Dorf. Auch das Landkino zählt zu den Attraktionen.

 

1956

Die Gastwirtschaft wird geschlossen. Gustav Kietzmann übergibt den Saal an seinen Sohn Horst Kietzmann. Seitdem – bis 1991 – Nutzung als Kultur- und Versammlungsort der LPG Beenz.

 

Ostern 2006

Die Urenkelinnen von Ferdinand und Rosalie Kietzmann eröffnen den Rosalienhof als Café.

Öffnungszeiten

September und Oktober

  Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr

Ruhetage: Montag und Dienstag

(außer an Feiertagen)

November bis  März

Sonnabend und Sonntag von 14 bis 18 Uhr

 

Der Rosalienhof in der NDR nordstory

ab 15. Minute